Sonntag, 17. April 2016
Abschied
lihahne, 21:46h
"Und erst jetzt, zu spät, merke ich, was du mir bedeutest hast. Es tut mir leid, dass ich dich enttäuscht habe..."
Ich faltete den Brief wieder zusammen, wie ich es den ganzen Tag bereits tat.
Absurderweise belustigt mich dein Leid, trotz das mein Herz bei deinen Worten schwer wurde. Ich erinnerte mich an deine Art, wie wechselhaft du warst. Wie tief und oberflächlich du sein konntest. Manchmal hatte ich das Gefühl gehabt, dass niemand dich durchschauen könnte. Du warst wie ein Eisberg auf dem Meer, dessen Spitze man nur erkennen konnte. Doch der Kern war unter der Oberfläche, verborgen vor flüchtigen Blicken.
Aber das machte dich nicht zu etwas besonderen und ganz sicher nicht zu etwas besseren.
Ich dachte an unsere Geschichte, den Lebensabschnitt den wir geteilten hatten. Ich denke an alles was ich aufgegeben habe und frage, ob es das wert war. Ich mag nicht verleugnen, dass ich noch etwas für dich fühle, aber es ist nur noch der glühende Docht einer verbrannten Kerze. Denn unsere Geschichte ist nun Geschichte.
"Ich hoffe, dass du was besseres als mich findest und glücklich wirst."
Das hoffe ich auch für dich. Ehrlich. Auch wenn du es nicht verdienen magst.
Aber ich sage mir doch letztendlich: Es ist mir egal. Du bist Vergangenheit und keinen Gedanke mag ich mehr an dich verschwenden.
Denn meine Augen sind auf eine neue licht- und wärmespennende Kerze gerichtet. Mit der Hoffnung, mich nicht erneut zu verbrennen.
Lebewohl.
Ich faltete den Brief wieder zusammen, wie ich es den ganzen Tag bereits tat.
Absurderweise belustigt mich dein Leid, trotz das mein Herz bei deinen Worten schwer wurde. Ich erinnerte mich an deine Art, wie wechselhaft du warst. Wie tief und oberflächlich du sein konntest. Manchmal hatte ich das Gefühl gehabt, dass niemand dich durchschauen könnte. Du warst wie ein Eisberg auf dem Meer, dessen Spitze man nur erkennen konnte. Doch der Kern war unter der Oberfläche, verborgen vor flüchtigen Blicken.
Aber das machte dich nicht zu etwas besonderen und ganz sicher nicht zu etwas besseren.
Ich dachte an unsere Geschichte, den Lebensabschnitt den wir geteilten hatten. Ich denke an alles was ich aufgegeben habe und frage, ob es das wert war. Ich mag nicht verleugnen, dass ich noch etwas für dich fühle, aber es ist nur noch der glühende Docht einer verbrannten Kerze. Denn unsere Geschichte ist nun Geschichte.
"Ich hoffe, dass du was besseres als mich findest und glücklich wirst."
Das hoffe ich auch für dich. Ehrlich. Auch wenn du es nicht verdienen magst.
Aber ich sage mir doch letztendlich: Es ist mir egal. Du bist Vergangenheit und keinen Gedanke mag ich mehr an dich verschwenden.
Denn meine Augen sind auf eine neue licht- und wärmespennende Kerze gerichtet. Mit der Hoffnung, mich nicht erneut zu verbrennen.
Lebewohl.
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