Freitag, 1. April 2016
Doppelte Unendlichkeit
Beharrlich klopfte der Regen am Fenster und hielt mich wach. Es schien fast als ob er mir etwas mitteilen wollte, denn das Klopfen auf dem Glas hatte fast etwas menschliches. Unruhig wälzte ich mich im Bett, der Schlaf schien nicht über mich kommen zu wollen. Wie gerne hätte ich die Sterne gesehen, die sonst in mein Zimmer funkelten, doch der dunkle Himmel war von Wolken bedeckt.
Mein Zimmer kühlte langsam aus und ich zog die Decke etwas fester um mich.
Ich war so müde, meine Schultern schmerzten und mein Kopf brummte. Doch ich konnte keine Ruhe finden, aber es lag nicht am Regen. Meine Gedanken zogen wirre Kreise durch meinen Kopf und sie drehten immer schneller bis mir schwindlig wurde und ich sie aus schielt.

Dann war alles leer.

Stille.

Mein Zimmer war dunkel und ich starrte nur noch an die weiße Decke.
Und plötzlich kam er - unbemerkt - und drückte meine Augen Lieder runter. Ließ meinen Körper zusammenrollen und meine Seele in ein dunkles Loch voller Träume versinken.

... comment